Nassstandorte

Hier tummelt sich das Leben. Stillgewässer, Waldbäche, Quellaufstösse – sie alle bilden Nassstandorte mit unterschiedlichen Bedingungen bezüglich Sauerstoff- und Nährstoffgehalt, Fliessgeschwindigkeit sowie Wassertemperatur. Dies sind wichtige Naturräume für unterschiedlichste Lebewesen.

Nassstandort_Mueseren_Baldegg

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Amphibien haben, was ihr Laichgewässer betrifft, unterschiedliche Geschmäcker: Grasfrosch, Erdkröte und Bergmolch legen ihren Laich in ständig mit Wasser gefüllte Teiche und Weiher. Andere Vorlieben haben Geburtshelferkröte und Gelbbauchunke: Sie bevorzugen kleinere Pfützen und Tümpel, die nur zeitweise mit Wasser gefüllt sind. Hier erwärmt sich das Wasser schneller, was eine raschere Entwicklung der Kaulquappen zulässt. Auch das Risiko, im Wasser auf Fressfeinde zu treffen (z.B. Fische) ist geringer.

In den sauerstoffreichen und klaren Bächen des Badener Waldes sind die Larven des gelb-schwarz gemusterten Feuersalamanders anzutreffen.

Das Stadtforstamt bemüht sich um eine möglichst hohe strukturelle Vielfalt beim Anlegen neuer Stillgewässer: Grösse, Tiefe, und Austrocknungsperiodizität werden variiert. Auch Abschnitte von Bächen wurden naturnah aufgewertet.

Plakat_Feuchtstandorte_Baldegg [pdf, 1.42 MB]

Amphibienleitwerke Dättwilerstrasse

Für Amphibien, die auf dem jährlichen Weg vom Wald zu den Dättwiler Weihern die stark befahrene Dättwilerstrasse überqueren müssen, existieren seit 2014/15 unterirdische Durchgänge, welche die Tiere rege nutzen.

Infotafel_Amphibien_Daettwilerstrasse [pdf, 2.10 MB]

Weitere Infos unter: Website Stadtökologie Baden